Positionierung

Schluss mit der Berufsfotografie (für Michael)

Berufsfotograf

Michael hat sich nach 15 Jahren als Berufsfotograf Anfang 2020 dazu entschieden, sich auf seine Tätigkeit als Mentor für kreative Unternehmer zu konzentrieren und die Tätigkeit als Fotograf zu beenden.

Bereits seit 7 Jahren ist Michael als Coach für Kreative auf dem Markt und hat in dieser Zeit sehr vielen Menschen in Seminaren, Workshops, Einzelcoachings und im Mentoring dabei helfen können, ihre Ziele zu erreichen. Michael und Thomas haben sich auch bei einem Seminar von Michael kennengelernt.

Wir unterhalten uns über diese Fragen:

  • Was waren die Gründe für diesen Wechsel?
  • Wie hat Michael die Entscheidung umgesetzt?
  • Was bedeutete das finanziell?
  • Ist es besser, mehrere Einkommens-Standbeine zu haben oder sich zu fokussieren?
  • Was können unsere Hörer aus diesen Erfahrungen für ihre eigenen Entscheidungen ableiten?
Berufsfotograf

Mehr über uns

Fotografie-BusinessThomas Jones ist Berufsfotograf in der Portrait- und Eventfotografie und publiziert gemeinsam mit Falk Frassa den Podcast „Die Photologen – Spürbare Fotografie in der Praxis“.

Michael Omori Kirchner arbeitet als Mentor für Kreative und Coach. Er ist Host des Podcasts „Echtes Marketing für kreative Unternehmer“.

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2 Kommentare

  • Max Kittel sagt:

    Sehr geehrter Herr Kirchner,
    ich kann Ihre Entscheidung verstehen. Wenn einem der Beruf keine Freude mehr macht sollte man dies ändern. Ob da allerdings das Coaching und Mentoring in der gleichen Branche für die Kunden einen Mehrwert bringt wage ich zu bezweifeln. Ein Lustloster berät Erfolglose. Calvin Hollywood lässt grüßen. Die Intention die dahinter steckt kann ich gut verstehen. Ist es doch viel bequemer Anderen zu sagen wie es geht als es selbst zu machen. Der größte Vorteil ist natürlich, dass man die Verantwortung für sein Tun auf den Kunden abschieben kann. Leidvoll und mit vielen Kosten verbunden am eigenen Leibe erfahren. Mal ehrlich, wieviel Gecoachten gaben Sie schon den Rat: Lass es bleiben. Betreibe Fotografie als Hobby, profesionell wird das nichts.
    Trotz aller Kritik wünsche ich Ihnen viel Erfolg und hoffe, dass Ihnen noch viele auf Ihrem Weg folgen. Dann ist auf dem Markt wieder mehr Platz für die Guten.

    Viele Grüße
    Max Kittel

    • Michael Omori Kirchner sagt:

      Sehr geehrter Herr Kittel,
      (ich bleibe jetzt einfach mal beim „Sie“, auch wenn das eher ungewohnt für mich ist),

      erst einmal ganz herzlichen Dank für den ausführlichen Kommentar.

      Wie kommen sie darauf, dass mein Beruf mir keinen Spaß macht? Sowohl meine Fotografie-Kunden als auch meinen Mentoring / Coaching-Kunden geben mir da eine ganz andere Rückmeldung.

      Erfolglos sind meine Klienten ganz und gar nicht, sie bringen in der Regel sehr viel Substanz mit. Sie haben aber erkannt, dass Ihnen an einem bestimmten Punkt ihrer Berufstätigkeit professionelle Unterstützung weiterhilft. Das ist eher ein Zeichen von Stärke.

      Ich halte es für herausfordernder, andere anzuleiten und zu motivieren, als es selber zu machen. Das wird ihnen jeder Trainer bestätigen.

      Es gibt eine ganze Reihe von Leuten, denen ich sehr offen gesagt habe, dass ihre fachliche Qualität (noch) nicht ausreicht. Bevor jemand in einer solche Situation in ein Marketing-Training investiert, ist es erst einmal wichtig, die handwerklichen Fähigkeiten auf stabile Beine zu stellen. Das spreche ich auch ganz offen an.

      Ihre Hoffnung, dass „Platz“ auf dem Markt der Fotografen wird, wenn Leute aufhören, wird sich nicht erfüllen. Im Gegenteil. Es kommen immer wieder neue nach. Durchsetzen werden sich die „Guten“, wie Sie das nennen, nur, wenn sie nicht nur gut (besser erstklassig) sind, sondern sich auch erstklassig vermarkten können. Dabei helfe ich.

      Ich wünsche Ihnen alles Gute
      Michael

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