Marketing

Repräsentanz für Fotografen

Repaesentanz Fotograf

Kann man Marketing delegieren?

Eine Hörerin hat uns berichtet, dass ihr Freund als Fotograf tätig ist. Sie möchte ihn gerne zum Thema Marketing unterstützen und fragt uns, ob es sinnvoll ist, als Repäsentantin für ihn zu arbeiten.

Marketing und kreative Arbeit passen oft nicht

Viele Kreative hoffen, dass sie vor allem durch gute Arbeit überzeugen und dann die Kunden von alleine merken, wie hochwertig ihre Arbeit ist.

Das ist ein Irrglaube. In der Praxis reicht das nicht!

Jeder Fotograf hat die Aufgabe, einen ( oder mehrere) Schritte auf die Kunden zuzugehen und sich zu „verkaufen“.

Die gute Nachricht: Jeder kann einen Weg finden, der zu ihm oder ihr passt. 

In vielen Fällen ist es allerdings erforderlich, sich aus der Komfortzone heraus zu bewegen.

Lässt sich Marketing delegieren?

Es ist eine gute Idee, sich in Dingen helfen zu lassen, in denen man selber nicht so stark ist.

Beispiel: Michael hilft Fotografen dabei, ein erfolgreiches Marketing zu entwickeln und umzusetzen.

Was sind die Aufgaben einer Repräsentanz?

  • Administrative Abwicklung von Anfragen und Aufträgen
  • Beratung zu Stil und Ausrichtung

Repräsentanten sehen sich in der Regel nicht in der Rolle, Kunden zu gewinnen und Marketing zu machen. 

Allenfalls sehen sie sich als Auftragsvermittler, wenn Kunden einen Spezialisten zu einem bestimmten Thema suchen. Um dafür in Frage zu kommen, sollte der Fotograf allerdings schon vor der Arbeit mit einer Repräsentanz über ein gutes Markt-Standing verfügen.

Tipp: Einfach einmal Kontakt zu einer Repräsentanz herstellen und fragen:

  • Was muss ich mitbringen, um für euch interessant zu sein?
  • Was könnt ihr für mich tun?

Durch die Arbeit mit einer Repräsentanz bekommt der Fotograf also nicht deutlich mehr Aufträge als vorher, sondern vor allen Dingen ein professionelles Auftreten nach außen sowie eine Entlastung von Routinearbeiten.

Also muss der Fotograf doch wieder alles selber machen?

Nein, wenn die Marketing- Strategie steht und die Maßnahmen feststehen, lasse sich bestimmte Umsetzungsschritte delegieren.

Ein typisches Beispiel ist die Unterstützung bei der Umsetzung der Social Media Strategie.

Die Entscheidung, WAS getan werden soll und WIE, trifft der Fotograf, aber die Umsetzung kann ein Dienstleister (zum Beispiel eine VA) übernehmen.

Klares Briefing

Ein Briefing sollte also nicht lauten: Besorge mir Kunden.

Sondern: Begleite mich bei meiner Arbeit, mache BTS Aufnahmen und schreibe einen Artikel darüber.

Oder: Beantworte Kundenanfragen nach einem vorher festgelegten Briefing.

Direkter Kontakt mit dem Fotografen

Terminvereinbarungen etc können von der Assistenz erfolgen

Aber sobald ein direkter Kontakt ansteht, ist der Fotograf persönlich gefragt.

Aktive Akquise, zum Beispiel per Telefon, würde ich nicht delegieren.

Fazit

Ein Berufs-Fotograf ist nicht (nur) ein Kreativer, sondern (auch) ein Unternehmer, der ein Business zu führen hat. Dazu gehört ganz wesentlich Marketing und Kundengewinnung.

Einzelne Aufgaben lassen sich delegieren, aber die Fäden behält der Fotograf in der Hand.

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Mehr über uns

Fotografie-BusinessThomas Jones ist Berufsfotograf in der Portrait- und Eventfotografie und publiziert gemeinsam mit Falk Frassa den Podcast „Die Photologen – Spürbare Fotografie in der Praxis“.

Michael Omori Kirchner arbeitet als Businessfotograf sowie als Trainer, Mentor und Coach. Er ist Host des Podcasts „Echtes Marketing für kreative Unternehmer“.

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