Kreativität

Mehr Kreativität durch freie Projekte

Kreativität freie Projekte

Berufsfotografen sind durch ihre Kundenprojekte in der Regel so gut ausgelastet, dass oft wenig Zeit für freie Projekte bleibt.

Um die eigene Kreativität weiterzuentwickeln, sind freie Projekte aber elementar wichtig

Professionelles Fotografieren heißt fast immer, im Auftrag fotografieren

  • Privat oder Geschäftskunden
  • Der Auftrag wird vom Kunden erteilt, mitbestimmt und letztlich abgesegnet
  • In der Arbeit mit Agenturen wird oftmals auch mehr oder weniger die kreative Leistung aufgeteilt
  • Als Fotograf*in ist man hierbei zu einem großen Teil fremdbestimmt
  • Unser empfohlener Blick durch die Augen des Kunden, hemmt den eigenen Blick auf die Arbeit

Fotograf*innen sind nicht nur Handwerker sondern auch Künstler

  • Nach einer Woche voll Fotografie, Bildbearbeitung und Administration ist es schwer sich nochmal zur Fotografie aufzuraffen
  • Nur Auftragsarbeiten zu fotografieren, verleitet zur kreativen Stagnation
  • Unsere Kunden beauftragen uns aber gerade wegen unserer Kreativität
  • Gefahr der Stagnation und damit schwindenden Individualität und Verlust von Aufträgen

Den kreativen Muskel trainieren

  • Die ursprüngliche Begeisterung an der Fotografie wiederentdecken
  • Frei von Beschränkungen, frei von Auftragsdruck / Umsatzdruck
  • Herzensthemen bearbeiten die sich nicht zu Geld machen lassen
  • Frei in Form, Inhalt, Bildstil, technischer Umsetzung
  • Technik und Methodik zwanglos und ohne Druck ausprobieren
  • Frei in der Entscheidung mit den Bildern zu machen was man möchte (Schublade oder Ausstellung)

Die „Batterien aufladen“

  • Ungezwungenes „Spielen“ mit der Fotografie
  • Wegpacken wenn man genug hat
  • Begeisterung wieder entfachen
  • Neugier auf neue Themen wecken

Freie Projekte

  • Eigene Themen über einen längeren Zeitraum bearbeiten
  • Möglichkeit zum Wachstum
  • Möglichkeit neue Bereiche für die professionelle Fotografie zu erschließen
  • Zielsetzung hilft (Buch, Ausstellung, Veröffentlichung)

Fazit

Freies Fotografieren sollten ein fester Bestandteil des fotografischen Schaffens sein. Es hilft uns kreativ zu bleiben, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Mit der freien Fotografie schaffen wir einen Ausgleich zur Auftragsfotografie und können spielerisch unsere Batterien wieder aufladen.

Herzensthemen lassen sich umsetzen und wenn die eigene Begeisterung spürbar genug ist, lassen sich auch Ziele wie Ausstellungen und Veröffentlichungen erreichen.

Mehr über uns

Fotografie-BusinessThomas Jones ist Berufsfotograf in der Portrait- und Eventfotografie und publiziert gemeinsam mit Falk Frassa den Podcast „Die Photologen – Spürbare Fotografie in der Praxis“.

Michael Omori Kirchner arbeitet als Mentor für Kreative und Coach. Er ist Host des Podcasts „Echtes Marketing für kreative Unternehmer“.

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