Fotorecht

Als Fotograf einen Vertrag schließen oder reicht der Handschlag?

Handschlag

Wie gehen wir mit unseren Kunden um? Sichern wir uns mit schriftlichen Verträge ab oder reicht uns der Handschlag?

Praxis-Tipps für Verträge

  • Der Kunde ist unser Partner
  • Wir vertrauen einander
  • Aber: Klare Verhältnisse sind wichtig, die Schriftform verhindert Missverständnisse
  • Nicht rumeiern (“Darüber werden wir uns schon einig….” ist ein schlechter Satz)
  • Vereinbarungen schriftlich festhalten, gerne formlos als Mail
  • Wir sollten AGB haben und jeweils wirksam einbeziehen
  • Im Angebot stehen alle wichtigen Vereinbarungen
  • Model-Release und Bildfreigaben sind wichtig, Property Releases ebenfalls
  • Bei Business-Shoots die Bildfreigaben der Mitarbeiter in Verantwortung des Auftraggebers delegieren
  • Verantwortung für die Bildrechte der fotografierten Personen bei Eventfotografie nicht übernehmen. Diese Formulierungen verstecken sich gerne in der Auftragsdokumenten unserer Kunden.

Mögliche Formulierungen im Angebot

  • „Die zu übertragenden Nutzungsrechte erwirbt der Auftraggeber erst mit vollständiger Bezahlung des Honorars.“
  • “Die Sicherstellung der Bildfreigaben über das fotografische Urheberrecht hinaus obliegt dem Auftraggeber.”
  • “Das Einholen der Bildfreigaben der fotografierten Personen obliegt dem Kunden.”
  • “Die Urhebernennung ist ausreichend im Impressum Ihrer Website.”

Hinweis: Die hier wiedergegebenen Erfahrungswerte ersetzen nicht die Beratung durch einen Rechtsanwalt.

Mehr über uns

Fotografie-BusinessThomas Jones ist Berufsfotograf in der Portrait- und Eventfotografie und publiziert gemeinsam mit Falk Frassa den Podcast „Die Photologen – Spürbare Fotografie in der Praxis“.

Michael Omori Kirchner arbeitet als Mentor für Kreative und Coach. Er ist Host des Podcasts „Echtes Marketing für kreative Unternehmer“.

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